Schmalkräftengasse 20
A-7083 Purbach
Burgenland / Österreich
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Neue Mittelschule
Purbach am See
Direktorin
Elisabeth Szuppin, MA

 
Neue Mittelschule - Unesco-Schule  -  Purbach am See, Bgld Schwerpunkt: Bilinguale Klassen

Informationen

Neue Mittelschule Purbach
Bereits mit Beginn September 2009 nahm unsere Schule am
Modellversuch "Neue Mittelschule" teil. Die Neue Mittelschule (NMS) ist seit September 2012 Regelschule. Die NMS Purbach führt derzeit vier Jahrgänge (Schulstufen 5-8) in 6 Klassen.

Die NMS Purbach ist seit mehr als 10 Jahren Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Schulen. Schulautonome Entwicklungen und die Teilnahme am Schulversuch Bilinguale Klassen bilden eine breite Basis für die pädagogische Arbeit an der Neuen Mittelschule.

Die Mittelschule stellt den Kern eines zeitgemäßen Systems von Schule und Unterricht der 10- bis 14-Jährigen dar.

Das Ziel ist eine grundsätzliche pädagogische und organisatorische Neugestaltung des gemeinsamen Lernens dieser Altersgruppe.

Die Neue Mittelschule ist eine Leistungsschule für SchülerInnen einer Region auf der Mittelstufe. Wie in der Volksschule finden hier alle Kinder eine breite Palette von Bildungsangeboten unter einem Dach. Die gemeinsame Schule zeichnet sich durch innere Differenzierung und Individualisierung aus - das heißt: Jedes einzelne Kind und dessen individuelle Fähigkeiten und Talente werden gefordert und gefördert.

Ein sehr engagiertes LehrerInnen -Team trägt wesentlich zum Erfolg des Schulversuches Bilinguale Klassen bei. Dieses Team leistete bereits Vorarbeit für das Gelingen des Modellversuches Neue Mittelschule. Im Rahmen des Schulversuches Bilinguale Klassen wird eng mit den Volksschulen Purbach, Breitenbrunn, Donnerskirchen und Schützen am Gebirge zusammen gearbeitet. Dieser Sprachenschwerpunkt ist auch in der Neuen Mittelschule ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsarbeit.

Eine intensive Sprachausbildung und die Erprobung neuer Formen von Sprachunterricht und mehrsprachiger Erziehung durch fächerübergreifenden kommunikativen Unterricht bekommt heute immer größeres Gewicht. Die Lernenden zu motivieren, Kompetenzen in mehreren Sprachen zu erwerben, sie zu ermutigen, ihre Sprachkenntnisse und kulturellen Erfahrungen zu erweitern, lebensbegleitende Motivation zum Sprachen lernen zu wecken, den Wert von Mehrsprachigkeit und Multikulturalität aufzuzeigen und Erziehung zu gegenseitiger Achtung sind in der Neuen Mittelschule leitende Ziele.

Der Nutzung des Internets, von Lernmanagementsystemen und Lernplattformen, von web- und computerbasierten Trainingsanwendungen und von virtual classrooms kommt dabei vermehrte Bedeutung zu.

Für die Neue Mittelschule gelten grundsätzlich die Richtlinien der Schulform Realgymnasium. An Neuen Mittelschulen unterrichten Pflichtschullehrer/innen und AHS- Lehrer/innen gemeinsam. Der Unterricht kann sowohl in Form von Teamteaching als auch durch einen/eine Einzellehrer/in in ausgewählten Gegenständen erfolgen.

Der Schulsprengel wird vom Pflichtsprengel zum Berechtigungssprengel, d. h.: Alle Schüler/innen des Einzugsgebietes/der Region können die Neue Mittelschule besuchen.

Aufnahmevoraussetzungen:
Der Besuch der Neuen Mittelschule setzt den positiven Abschluss der 4. Stufe der Volksschule, bei SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Besuch der 4.Schulstufe voraus.

Motivierte LehrerInnen sind der Schlüssel zum Erfolg der Neuen Mittelschule. Wie ihre SchülerInnen werden auch sie gefördert und gefordert. An ihnen liegt es, die anspruchsvollen pädagogischen Konzepte einer Neuen Mittelschule umzusetzen und eine neue Lernkultur zu leben.